Forschung

Besucherrekord bei Hamburger Nacht des Wissens

Wissenschaftler an zahlreichen Hamburger Einrichtungen geben in der Nacht des Wissens Einblicke in ihre Arbeit und zeigen Forschung zum Anfassen (Archivbild)

Wissenschaftler an zahlreichen Hamburger Einrichtungen geben in der Nacht des Wissens Einblicke in ihre Arbeit und zeigen Forschung zum Anfassen (Archivbild)

Foto: Axel Heimken / dpa

Mehr als 30.000 Menschen haben sich am Sonnabend auf Entdeckungstour durch die Wissenschaft in Hamburg begeben - so viele wie noch nie.

Hamburg. 55 Hochschulen, Forschungsinstitute und andere wissenschaftliche Einrichtungen aus Hamburg, der Metropolregion und Norddeutschland haben am Sonnabend von 17 Uhr bis Mitternacht mit rund 1000 einzelnen Programmpunkten zu einer nächtlichen Entdeckungstour durch die Wissenschaft eingeladen.

Mehr als 30.000 Besucher sind dieser Einladung gefolgt und haben damit einen erneuten Besucherrekord aufgestellt. Alle Einrichtungen wurden mit kostenlosen Bussen der Hamburger Hochbahn angefahren. Zentraler Veranstaltungsort war in diesem Jahr der Jungfernstieg.

Etwa 123.500 Menschen arbeiten in der Wissenschaftsmetropole Hamburg, unter ihnen sind etwa 9000 Wissenschaftler. Sie forschen und lehren zum interreligiösen Dialog, zur frühkindlichen Erziehung, erarbeiten Strategien zur Konfliktlösung im Rahmen der OSZE und konkret vor Ort, entwickeln neue (Nano-)Materialien, innovative Operationstechniken sowie wirtschaftliche und soziale Zukunftsszenarien.

Sie bewahren kulturelle Schätze und biologische Vielfalt in 19 wissenschaftlichen Sammlungen und zahlreichen Bibliotheken, erforschen neuronale Netze, alte Schriften und die menschliche Gesundheit, erkunden die Folgen des Klimawandels, der Versiegelung und des Flugverkehrs. Sie verfügen über einzigartige Expertisen zur Rechtsordnung in islamischen Ländern oder zu Sprachen und Kulturen Afrikas und Asiens. Dieses und noch viel mehr wurde bei der Nacht des Wissens präsentiert. Teilgenommen haben unter anderem das Desy-Rechenzentrum, das Heinrich-Pette-Institut, die HAW Hamburg und die Hamburg School of Business Administration (HSBA).