Hospize

Eine Woche lang geht es um Sterben, Tod und Trauer

Eine Schwester hält in einem Hospiz die Hand einer todkranken Bewohnerin. Am 11. Oktober ist Welthospiztag.

Eine Schwester hält in einem Hospiz die Hand einer todkranken Bewohnerin. Am 11. Oktober ist Welthospiztag.

Foto: Norbert Försterling / picture alliance / dpa

Zu den 60 Veranstaltungen während der Hamburger Hospizwoche gehört auch eine „Palliative Stadtrundfahrt“. Auftakt am Sonntag.

Hamburg.  60 Veranstaltungen zum Thema Tod und Trauer stehen auf dem Programm der Hamburger Hospizwoche, die am Welthospiztag (11. Oktober) beginnt. Filme, Gespräche, Führungen und Vorträge bieten die Möglichkeit, sich dem Thema Sterben anzunähern.

Auftakt ist am Sonntag ein „Tag der offenen Tür“ im Helenenstift Altona. Die Hospizwoche in Hamburg ist nach Angaben der Veranstalter die bundesweit größte und findet zum neunten Mal statt. Beteiligt sind Einrichtungen der Hospiz- und Palliativarbeit sowie Kirchen und Krankenhäuser. Das Programm gibt es unter www.welthospiztag-hamburg.de.

Der SPD-Politiker Franz Müntefering spricht am Dienstag (17 Uhr) im Hospiz am Israelitischen Krankenhaus über „Würdevolles Sterben“. Hamburg Leuchtfeuer veranstaltet am Mittwoch um 19.30 Uhr im Michel ihr Jahreshauptkonzert: Der Projektkünstler Stefan Weiller führte dazu mit Bewohnern des Leuchtfeuer-Hospizes Gespräche über Musik, die sie mit besonderen Lebensmomenten verbinden. Das Agaplesion Diakonieklinikum bietet am Donnerstag (14.30 Uhr) eine „Palliative Stadtrundfahrt“ an. Die Hamburger Kunsthalle veranstaltet am Sonnabend (11 Uhr) eine Führung zum Thema Vergänglichkeit.

Außerdem bietet das Kinderhospiz Sternenbrücke eine Hausführung an. Das Buddhistisches Stadt-Zentrum beteiligt sich mit einer Dialogrunde für Trauernde. Die Asklepios-Klinik Nord öffnet ihre Palliativstation für Besucher. „Sterbenswörtchen“ ist der Titel einer Lesung in der Christuskirche Othmarschen. Speziell um Trauer bei Kindern und Jugendlichen geht es beim Gespräch „Ich übe für den Himmel“ im Beratungs- und Seelsorgezentrum St. Petri.

Das Abendblatt berichtet in seiner Montagsausgabe ausführlich zu diesem Thema.

( epd )

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