Sommerspiele 2024

Kritik an Olympia: Hamburger Rechnungshof rudert zurück

Rechnungshofpräsident Stefan Schulz.

Rechnungshofpräsident Stefan Schulz.

Foto: Marcelo Hernandez

Bei der bekannt gewordenenStellungnahme handle es sich lediglich um einen Prüferentwurf. Rechnungshof sei weder für noch gegen die Spiele.

Hamburg. Nach dem am Donnerstag Details einer vertraulichen Stellungnahme bekannt gemacht wurden, in denen der Rechnungshof vor den finanziellen Risiken durch Olympia warnt, rudert dieser am Freitag wieder zurück.

In einer Presseerklärung heißt es: "Der Rechnungshof bedauert, dass eine angebliche "Rechnungshofstellungnahme“, die sich mit der Bewerbung für Olympische Spiele in Hamburg befasst, von Dritten öffentlich gemacht worden ist." Bislang existiere lediglich ein „Prüferentwurf“ einer "möglichen beratenden Äußerung" für Senat und Bürgerschaft, der in diesem Stadium noch nicht die Auffassung des Rechnungshofs wiedergebe.

Grundsätzlich sei es so, dass der Rechnungshof derartige Äußerungen erst nach einem mehrstufigen internen Entscheidungs- und externen Abstimmungsprozess veröffentlichen würde. Bislang sei lediglich der erste Schritt dieses Prozesses erfolgt. Zu Inhalt eines Entwurfs in diesem Stadion werde sich der Rechnungshof nicht weiter äußern.

Der Rechnungshof betont, dass er weder für noch gegen die Olympischen Spiele in Hamburg Partei ergreife. Er befasse sich vielmehr auftragsgemäß mit Haushaltsrisiken einer Olympiabewerbung.