Tierpark Hagenbeck

Ursache für Tod von Leopardenbaby weiter unklar

Tierärztin hält Infektion oder einen Organschaden für möglich. Bis genaue Ursache feststeht, kann es noch Wochen dauern.

Hamburg. Trauer im Tierpark Hagenbeck in Hamburg: Eine Woche nach einem Tigerbaby ist jetzt auch ein fünf Wochen altes Leopardenbaby gestorben. Tierpfleger fanden das Jungtier am Donnerstag leblos neben seiner Mutter. „Das Kätzchen wirkte sehr stabil und kräftig. Daher ist es schwierig, eine Todesursache zu finden. Womöglich könnte es zu einer Infektion gekommen sein, vielleicht hatte das Tier aber auch einen Organschaden“, sagte Tierärztin Adriane Prahl am Freitag.

Bis die genaue Ursache feststeht, könnte es noch einige Wochen dauern. Weltweit gibt es nur noch knapp 70 Nordchinesische Leoparden. Erst vor einer Woche war bei Hagenbeck eines der beiden Tigerbabys gestorben. Das zweite vier Wochen alte Tier ist wohlauf.