In dem Schreiben wollen die sogenannten Lampedusa-Flüchtlinge dem Senat Gesprächsbereitschaft signalisieren. In dem Brief erklären sie auch, warum sie ihre Identitäten bisher nicht preisgegeben haben.

Hamburg. Nachdem sich die Situation um die in Hamburg lebenden Flüchtlinge in den vergangenen Tagen zugespitzt hat, signalisiert die Flüchtlingsgruppe „Lampedusa in Hamburg“ nun Gesprächsbereitschaft. In einem Offenen Brief haben sie sich an Bürgermeister Olaf Scholz und Innensenator Michael Neumann (beide SPD) gewandt. Mit dem Schreiben wollen sie ihr Gesprächsangebot „in aller Deutlichkeit ein weiteres Mal erneuern“. Nur ein konstruktives Gespräch zwischen allen Beteiligten könnte einen „Ausweg aus der Spirale der Eskalation“ schaffen. Der Offene Brief ist von vier Sprechern der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ unterzeichnet - mit vollem Namen und Telefonnummer.