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Rührende Facebook-Suche nach verlorenem Teddybär Freddy

| Lesedauer: 2 Minuten

Freddy ging Anfang August an den Landungsbrücken in Hamburg verloren. Mittlerweile befindet sich das Kuscheltier in Dresden, möchte aber dringend zurück zu seiner Familie.

Hamburg. Verloren gegangen ist der kleine Freddy am 3. August an den Landungsbrücken. Freddy ist ein Teddybär. Türkis farbener Kopf, schwarze Augen und ausgestattet mit einer pinken, etwas schief geratenen Stubsnase. An sich ist das Kuscheltier mit dem weißen Bauch ein fröhlicher Zeitgenosse, doch der Verlust seines Besitzers stimmt den niedlichen Teddybären traurig. Um ihm zu helfen, haben seine Finder einen liebevollen Facebook-Auftritt ins Leben gerufen - mit großem Erfolg.

Freddys neue Gastfamilie wohnt in Dresden und postet immer wieder Fotos und Berichte aus dem Kuscheltier-Alltag. Freddy geht einkaufen, isst Vanille-Pudding, putzt Zähne und hilft bei der Gartenarbeit. Es geht ihm gut und doch möchte er eigentlich nur eines: zurück zu seiner Familie.

Die Resonanz auf die öffentliche Suche ist groß. Knapp 3400 Facebook-Nutzer verfolgen mittlerweile sein Schicksal, kommentieren fleißig und teilen Freddys Seite quer durch Deutschland. Freddys ursprünglichen Post, dass er seine Familie sucht, sahen bereits 1,5 Millionen Facebook-Nutzer. Auch zahlreiche Medien berichteten bereits über die Suche.

Gemeldet hat sich der Besitzer bisher noch nicht. Die Gastfamilie gibt dennoch nicht auf und will weiter auf Facebook für Aufmerksamkeit sorgen. “Wir hoffen, dass Freddy noch nach Hause findet“, sagt Franzi B., die hinter der Suchaktion steckt. Sorgen muss sich Freddy aber nicht machen. „Sollten wir seine Familie nicht finden, nehmen wir ihn in Pflege auf Lebenszeit“, sagt die Finderin. Immerhin, mit jeder Nachricht aus Freddys neuem Leben steigt die Chance, dass er einen Weg zurück finden kann.

Bereits im Sommer 2011 hatte es "Armer Hase" aus Hamburg zum wohl bekanntesten Kuscheltier Deutschlands geschafft. Er war an der Hoheluftchaussee gefunden worden und hatte eine einzigartige Suchaktion losgetreten – mit Happy End: „Armer Hase“ fand nach Tagen wieder zu seinem Kind zurück.

( (klau) )

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