Hamburg. Das Abendblatt erzählt, wie er zum Kult wurde, woran man seine Frische erkennt und wie man ihn am besten zubereitet.

Vor 200 Jahren gab es an einem Wallgraben am Hamburger Hafen zwei Besonderheiten: Erstens war der Wall mit Palisaden befestigt, schwer bewacht und Teil der zur Festung ausgebauten Stadt. Zweitens gab es im Februar und März in dem Graben besonders viele Stinte. Mit Waschkörben konnte man damals die kleinen Edelfische fangen, die dem Ort den Namen gaben: Stintfang.