Deutschlandtrend

Grüne gewinnen in Umfrage sechs Punkte und schaffen Rekord

Annalena Baerbock und Robert Habeck, die Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, könnten sich aktuell über Umfragen freuen.

Annalena Baerbock und Robert Habeck, die Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, könnten sich aktuell über Umfragen freuen.

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Laut neuen Umfragen gefällt vielen Wählern, wie die SPD über Hartz IV denkt. Dennoch bleibt die Partei im Tief – anders als die Grünen.

Berlin.  Die SPD kommt laut einer Umfrage nicht aus dem Umfragetief: Auf die Frage, wen sie derzeit in den Bundestag wählen würfen, entschieden sich nur 14 Prozent der Befragten für die SPD – ein Rekordtiefstwert, wie er auch schon Mitte Oktober einmal gemessen wurde.

Auch die Union kann sich nicht über den „DeutschlandTrend “ freuen: Nur 26 Prozent der Befragten würden laut der neuen Umfrage die Merkel-Partei wählen.

Die Grünen hingegen gucken gerne auf die jüngste Sonntagsfrage , die das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen erstellte: Die Partei von Robert Habeck und Annalena Baerbock legte um sechs Punkte zu – und kommt in der Umfrage auf 23 Prozent.

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Gleichauf mit der SPD würde die AfD bei 14 Prozent liegen. Die Partei verliert aber zwei Prozentpunkte. Auch die Linke mit neun Prozent (minus 1) und die FDP mit acht Prozent (minus 2) müssen Verluste bei der Sonntagsfrage hinnehmen.

CDU-Vorsitz: Kramp-Karrenbauer in Umfrage vor Merz

Die aktuelle Umfrage scheint stark beeinflusst zu sein von der Debatte um Hartz IV. Die SPD hatte den Abschied von Hartz IV verkündet. Von den Grünen kam der Vorschlag zu einer Grundsicherung, die das Arbeitslosengeld II ersetzen sollte. Doch es gab viel Widerstand gegen Robert Habecks Hartz IV-Pläne.

Infratest dimap hat für den „DeutschlandTrend“ auch gefragt, wer die besten Chancen auf die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Parteivorsitzende habe. 46 Prozent der CDU-Anhänger haben sich demnach für die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer ausgesprochen. 31 Prozent der Befragten sprachen sich für Friedrich Merz aus. Gesundheitsminister Jens Spahn kommt nur auf zwölf Prozent. (ba/ac)