Havarie

Seeschiff musste nach kurzer Fahrt auf der Elbe Notankern

Die „Capella“ war von Hamburg auf dem Weg nach Gent. Allerdings musste das Seeschiff bereits bei Pagensand einen Stopp einlegen. Die Hauptmaschine drohte zu Überhitzen.

Hamburg. Kurz nach dem Verlassen des Hamburger Hafens musste das Seeschiff „Capella“, das unter der Flagge Gibraltars fährt, Notankern. Ein Maschinenausfall in Höhe Pagensand zwang die Crew zu dem unfreiwilligen Halt.

Gegen 23.15 Uhr bemerkte ein Lotse der „Capella“ die Maschinenprobleme und meldete diese über Funk der Verkehrsleitzentrale Brunsbüttel. Daraufhin fuhr das Küstenstreifenboot „Bürgermeister Weichmann“ zur gemeldeten Position und sicherte anschließend den Havaristen ab. Zu einem Stau auf der Elbe ist es aber nicht gekommen, die durchgehende Schifffahrt wurde gewarnt.

An Bord der „Capella“ wurde festgestellt, dass eine Schmierölleitung zur Hauptmaschine gebrochen war. Das unter starkem Druck austretende Öl spritzte gegen die Hauptmaschine. Dadurch erhöhte sich die Temperatur der Hauptmaschine so stark, dass ein Abschalten notwendig war.

Um kurz nach Mitternacht konnte die Hauptmaschine nach der Reparatur und Reinigung wieder gestartet werden. Nach knapp einer Stunde setzte die „Capella“ ihre Reise in Richtung Gent bereits wieder fort.