Berlin (dpa/tmn). Die Liebsten sind zu Weihnachten weit entfernt, eine Freude wollen Sie Ihnen aber dennoch machen? Dann bleibt oft nur der Postweg. So kommt die Sendung sicher und pünktlich an.

Geschenkpapier, Schnüre oder Schleifchen: Damit das Präsent schon bei der Übergabe durch den Paketboten hübsch aussieht, legt so mancher Versender gerne besondere Hand am Paket an. Das ist allerdings keine gute Idee.

Für händische Bearbeitung wird Zuschlag fällig

Denn in einer solchen Sonderverpackung kann die Post das Paket nicht über die Sortieranlagen des Verteilzentrums laufen lassen, teilt DHL-Pressesprecherin Sarah Preuß mit. Weil Schnüre und Folie zu Beschädigungen an Anlage und Paket führen könnten, müssen solche Sendungen von Hand bearbeitet werden. Diesen Extra-Aufwand lässt sich der Paketdienstleister mit einem Sperrgutaufschlag vergüten.

Ebenfalls fällig wird der Zuschlag, wenn das Paket nicht quaderförmig ist oder Teile vom Paket abstehen.

Zustand des Pakets ebenfalls entscheidend

Wer möchte, dass das Paket auch wirklich sicher ankommt, sollte zudem darauf achten, dass der Paketinhalt von einer stabilen Kartonage umgeben wird. Immerhin können Sendungen während des Transports Stößen und widrigen Witterungsbedingungen ausgesetzt sein.

Alte Versandlabels sollten unbedingt entfernt, die gewünschte Adresse gut lesbar aufgebracht werden.

An rechtzeitige Einlieferung denken

Und dann ist da noch die Frankierung: Diese sollte ausreichend bemessen sein, also zum Gewicht, den Sendungsmaßen, den Verpackungsbesonderheiten und dem Bestimmungsland passen, so Preuß.

Wer all diese Dinge beachtet, und seine Inlandssendung rechtzeitig bis zum 20. Dezember in einer Post-Annahmestelle oder einer Packstation abgibt, der kann davon ausgehen, dass das Paket auch wirklich bis Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum des Empfängers landet. Wer auf den Express-Versand setzt, kann sich dafür noch einen Tag länger Zeit lassen. Wer eine Auslands-Sendung aufgeben möchte, sollte dagegen besser früher dran sein.