Frankfurt/Main. Der Dax ist am Montag wieder unter die 16.000 Punkte gerutscht. Anleger wurden auf dem zuletzt erreichten Niveau etwas vorsichtiger, da in den kommenden Tagen Inflationsdaten aus den USA und Europa auf der Agenda stehen. Am Ende gab der Dax um 0,39 Prozent auf 15.966,37 Punkte nach. Dem Freitagshoch von 16.041 Zählern hatte er sich bis auf wenige Punkte nochmals genähert.

Der Dax ist am Montag wieder unter die 16.000 Punkte gerutscht. Anleger wurden auf dem zuletzt erreichten Niveau etwas vorsichtiger, da in den kommenden Tagen Inflationsdaten aus den USA und Europa auf der Agenda stehen. Am Ende gab der Dax um 0,39 Prozent auf 15.966,37 Punkte nach. Dem Freitagshoch von 16.041 Zählern hatte er sich bis auf wenige Punkte nochmals genähert.

Der MDax verlor am Montag 0,38 Prozent auf 26.114,02 Zähler. Auf europäischer Bühne sank der EuroStoxx 50 um 0,4 Prozent, während es auch in London und Paris Verluste gab. In New York ging es am Shopping-Tag „Cyber Monday“ an den Börsen ebenfalls verhalten zu.

Gewinnmitnahmen beim Rüstungskonzern Rheinmetall nach der jüngsten Rekordrally drückten dessen Aktienkurs am Dax-Ende um 3,3 Prozent. Ähnlich große Verlierer waren die BASF- und Bayer-Aktien mit Abgaben von jeweils mehr als drei Prozent.

BASF litt unter einer kritischen Studie der US-Bank Morgan Stanley. Strukturell höhere Kosten in Europa stellten das Verbundkonzept und die Ertragskraft des Chemiekonzerns kurz- und mittelfristig vor Herausforderungen, begründete Analyst Charles Webb die Abstufung auf „Underweight“. Für BASF werde es somit zunehmend schwieriger, Verpflichtungen für Wachstum, Dividende und Dekarbonisierung zu erfüllen.

Die Bayer-Aktie fiel erneut auf den tiefsten Stand seit 2006. Vor allem im Schlusshandel kam wegen eines Berichts der Nachrichtenagentur Bloomberg Abwärtsdruck auf. Darin hieß es unter Berufung auf Kreise, in einer Strategie-Simulation hätten sich Expertenteams mit Szenarien einer möglichen Aufspaltung befasst - mit dem Ergebnis, dass umfassende Veränderungen im kriselnden deutschen Konzern nicht einfach sein würden.

Unter den Lichtblicken waren die Aktien von Beiersdorf, die erstmals kurz die 130-Euro-Marke passierten. Letztlich war das Plus hier mit 0,4 Prozent ähnlich hoch wie bei DHL. Laut einem Reformvorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums für das veraltete Postgesetz soll der Zeitdruck für die Briefzustellung wesentlich abgeschwächt werden. Dies ermögliche massive Einsparungen in der Sparte Post & Paket, kommentierte Analyst Johannes Braun vom Investmenthaus Stifel.

Der Euro wurde zuletzt mit 1,0933 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zwischenzeitlich noch etwas höher auf 1,0951 (Freitag: 1,0916) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9131 Euro.

Am Anleihemarkt betrug die Umlaufrendite wie am Freitag 2,66 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,02 Prozent auf 123,89 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,68 Prozent auf 131,25 Punkte.