Studie

Weiterbildung im Beruf macht sich bezahlt

Wer sich weiterbildet, kann danach mit einem höheren Einkommen rechnen.

Wer sich weiterbildet, kann danach mit einem höheren Einkommen rechnen.

Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Ein beruflicher Aufstieg und bessere Einkommensmöglichkeiten sind die Hauptgründe für Weiterbildungen. Aber inwieweit erfüllen Fortbildungen wirklich diese Zwecke? Eine Befragung gibt Aufschluss.

Berlin. Eine Weiterbildung etwa zum Meister oder zum Betriebswirt zahlt sich einer Studie zufolge in den meisten Fällen finanziell aus. Wie eine heute veröffentlichte Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter 20.000 Absolventinnen und Absolventen ergab, verdienten rund 60 Prozent nach einer entsprechenden Fortbildung mehr Geld als vorher.

Etwa genauso viele gaben an, nach der Weiterbildung eine höhere Position oder einen größeren Verantwortungsbereich im Job erreicht zu haben. Genau aus diesen beiden Gründen - um beruflich aufzusteigen und bessere Einkommensmöglichkeiten zu haben - hatte die große Mehrheit der Befragten sich nach eigenen Angaben auch für eine Fortbildung entschieden.

Etwa ein Viertel derjenigen, deren Einkommen sich verbessert hatte, gaben einen monatlichen Bruttolohnzuwachs von mehr als 1000 Euro an, ein weiteres Drittel hatte nach der Weiterbildung mindestens 500 Euro mehr.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks warb heute für Abschlüsse der höheren Berufsbildung. Diese seien gleichwertig zum Bachelor oder Master einer Hochschule. „Mit einer Arbeitslosenquote von nur 1,2 Prozent - und damit sogar noch niedriger als bei Akademikern - ist der Arbeitsmarkt in dieser Gruppe komplett leergefegt.“

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( © dpa-infocom, dpa:230601-99-902289/2 (dpa) )