Elektromobilität

Entsorger Buhck fährt jetzt mit zwei Elektrolastern

Die Wentorfer Buhck Gruppe stellt auf klimafreundliche Elektrolaster um.

Die Wentorfer Buhck Gruppe stellt auf klimafreundliche Elektrolaster um.

Foto: Buhck Gruppe

Von den insgesamt 750.000 Euro hohen Kosten übernahm das Bundesamt für Güterverkehr den Großteil. Buhck plant Ladepause in Touren ein.

Hamburg.  Als – nach eigenen Angaben – erster Entsorgungsbetrieb in Norddeutschland hat die Wentorfer Buhck Gruppe zwei vollelektrische Containerlastwagen angeschafft. Die gesamte Investitionssumme für die Fahrzeuge mit Kippfunktion beläuft sich laut Buhck auf rund 750.000 Euro. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) habe sich an der Umstellung auf Elektromobilität mit rund 500.000 Euro beteiligt, hieß es.

Bereits im Februar 2022 hatte Buhck den Volvo FE Electric Lkw getestet. „Eine Woche lang haben wir das Fahrzeug im täglichen Hamburger Verkehr zur Entsorgung auf den Baustellen in unserer Stadt auf Herz und Nieren geprüft“, sagte Fuhrparkleiter Dominik Burzlaff.

Elektromobilität: Buhck handelt für Klimaschutz

Rund 240 Kilometer würde jeder Fahrer pro Tag zurücklegen, die Reichweite des E-Lasters betrug im Praxistest aber nur 120 bis 150 Kilometer. „Für unsere Tourenplanung bedeutet dies eine Umstellung und die Planung einer Ladepause von etwa zwei Stunden am Schnelllader“, so Burzlaff weiter.

„Als Vorreiter im Umweltschutz gehören auch solche Herausforderungen dazu“, so Buhck-Geschäftsführer Markus Horstkötter. Der geschäftsführende Gesellschafter der Buhck Gruppe, Thomas Buhck, ergänzte, dass es dem Unternehmen mit Blick auf den Klimaschutz wichtig sei, zügig mit der Umstellung auf Elek­trolastwagen zu beginnen.

( HA )

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