Hamburger Sparkasse

Haspa gibt Zentrale in der Altstadt nach 100 Jahren auf

Die Haspa-Zentrale am Adolphsplatz in der Hamburger Innenstadt.

Die Haspa-Zentrale am Adolphsplatz in der Hamburger Innenstadt.

Foto: Klaus Bodig / HA / Klaus Bodig

1500 Haspa-Beschäftigte bekommen einen neuen Arbeitsort. Der Umzug beginnt im Herbst 2023. Die Bank mietet 30.000 Quadratmeter an.

Hamburg. Knapp 1500 Beschäftigte der Haspa bekommen einen neuen Arbeitsort: Die Sparkasse wird ihre drei bisherigen Bürostandorte – am Adolphsplatz, am Wikingerweg und an der Börsenbrücke – aufgeben und in das neue ABG-„Deutschlandhaus“ am Gänsemarkt ziehen. Der Umzug soll im Herbst 2023 beginnen, wie die Haspa mitteilt.

Insgesamt wird die Haspa dort mehr als 30.000 Quadratmeter auf neun Stockwerken plus Teilen des Erdgeschosses anmieten, das sind mit Ausnahme von einigen Gastronomie- und Ladenbereichen im Erdgeschoss sämtliche Gewerbeflächen des vom Hamburger Stararchitekten Hadi Teherani entworfenen Gebäudes.

Haspa zieht ins Deutschlandhaus am Gänsemarkt

„Mit dem Deutschlandhaus haben wir ein attraktives Gebäude gefunden, das uns im Herzen der Stadt verankert und unter einem Dach vereint“, sagt Haspa-Vorstandssprecher Harald Vogelsang. Mit dem Umzug dorthin gehe man einen großen Schritt in die Zukunft.

„Die Aufgabe des Adolphsplatzes nach mehr als 100 Jahren ist uns nicht leichtgefallen“, so Vogelsang. „Die Haspa ist 1827 aber auch nicht dort gegründet worden, sondern hat sich in ihrem 195-jährigen Leben immer mit der Zeit bewegt und modern aufgestellt. Genau das tun wir jetzt auch.“

Im Erdgeschoss des Deutschlandhauses an der Ecke Dammtorstraße/Valentinskamp soll eine Haspa- „Nachbarschaftsfiliale“ eingerichtet werden. Schon zuvor hatte die Hamburger Restaurantkette Block House rund 460 Quadratmeter Gastronomieflächen im Erdgeschoss angemietet.

( v.m. )

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