Lokstedt

Insolvenzverfahren: Heizungsbauer Wibo-Werk gerettet

Der Heizungsbauer Wibo-Werk musste Insolvenz anmelden.

Der Heizungsbauer Wibo-Werk musste Insolvenz anmelden.

Foto: picture alliance | Harald Richter / CHROMORANGE

Gründe für die Pleite waren zu viel Personal und Produktionsprozesse, die verbessert werden müssen. So geht es für den Betrieb weiter.

Hamburg.  Der Heizungsbauer Wibo-Werk ist nach einem Insolvenzverfahren gerettet. Das Unternehmen mit Sitz in Lokstedt wird in einer neu gegründeten Gesellschaft, der Wibo Climatec GmbH, weitergeführt. Gründe für die finanzielle Schieflage nennt Sachwalter Tjark Thies, der das Unternehmen bei der Insolvenz in Eigenverwaltung unterstützt hat: „Es gab zu viel Personal, außerdem mussten die Produktionsprozesse verbessert werden“, sagte der Rechtsanwalt zu den Veränderungen in dem Betrieb, der nun auch von seiner Schuldenlast befreit ist.

Lokstedt: Heizungsbauer Wibo-Werk nach Insolvenz gerettet

Vor dem Verfahren arbeiteten gut 90 Frauen und Männer bei Wibo, heute sind es noch rund 60 Beschäftigte. Der Hamburger Hersteller, der seine Produkte international vermarktet, ist auf Elek­troheizungen spezialisiert. Dieser Geschäftsbereich verspricht gute Aussichten: Immer mehr Verbraucher tauschen ihre Ölheizungen gegen Geräte mit Stromanschluss aus. Das Familienunternehmen mit 125-jähriger Erfahrung, das früher unter dem Namen Bottermann firmierte und auf Kachelöfen spezialisiert war, versorgt heute Privat- und Geschäftskunden. Zum Sortiment gehören auch Elektrokamine, Smarthome-Lösungen und Heizkörper für Bäder.

( mw )

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