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Büromieten in Hamburg erreichen neuen Höchststand

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Die Büromieten in Hamburg sind weiter gestiegen (Symbolbild).

Die Büromieten in Hamburg sind weiter gestiegen (Symbolbild).

Foto: picture alliance / dpa | Christian Charisius

Nach Angaben des Maklerunternehmens Grossmann & Berger kletterten Spitzenmieten auf 31,50 Euro je Quadratmeter. Woran das liegt.

Hamburg. Zum Ende des dritten Quartals 2021 sind die Büromieten in Hamburg weiter gestiegen. Im Vergleich zum Vorquartal kletterte die Spitzenmiete nach Angaben des Maklerunternehmens Grossmann & Berger von 31,00 Euro auf 31,50 Euro je Quadratmeter und Monat. „Hierfür ist unter anderem die Preisspirale bei den Baukosten verantwortlich, die derzeit bei vielen Entwicklern ein Unsicherheitsfaktor in deren Projektkalkulationen ist“, sagt Andreas Rehberg, Geschäftsführer von Grossmann & Berger.

Großvolumige Abschlüsse in Neubauprojekten mit entsprechend hohem Mietniveau sorgten für einen neuen Höchstwert bei der Durchschnittsmiete. Diese legte um 4,6 Prozent auf 18,10 Euro je Quadratmeter zu. Dabei bilden alle Verträge der vergangenen zwölf Monate die Basis für die Berechnung.

Immobilien: Leerstand von Büroflächen stabilisiert sich

Somit wurde unter anderem der Neuabschluss der Berenberg Bank im „Ipanema“ am Überseering und der Großvertrag der Hamburg Commercial Bank im „Elbtower“ aus dem vierten Quartal 2020 mit berücksichtigt. Der Leerstand von Büroflächen in Hamburg stabilisierte sich bei 3,8 Prozent auf einem etwas höheren Niveau als vor einem Jahr mit 3,3 Prozent, blieb aber gegenüber dem Vorquartal unverändert.

Mit einem Flächenumsatz von 360.000 Quadratmetern zwischen Ja­nuar und Ende September 2021 ist der Markt für Bürovermietungen gegenüber dem durch die Corona-Krise geprägten Vorjahreszeitraum um 44 Prozent gewachsen. „Durch die Pandemie stehen bisherige Organisationsmodelle auf dem Prüfstand, entsprechend groß ist die Bereitschaft der Firmen für Veränderungen“, sagt Rehberg.

Miete in Hamburg: Auslaufende Verträge als Chance genutzt

Auslaufende Mietverträge würden derzeit häufig als Chance genutzt, mit neuen Organisationsstrukturen an alternativen Standorten durchzustarten.

Rehberg erwartet einen Gesamtjahresflächenumsatz von mehr als 460.000 Quadratmeter. Im Vorjahr waren es 340.000 Quadratmeter. Das Zehnjahresmittel liegt den Angaben zufolge jedoch bei 514.000 Quadratmetern.

( v.m. )

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