Chartergesellschaft

Air Hamburg verkauft jetzt eigene Uhr

Die neue Uhr von Air Hamburg, die sie in Kooperation mit dem Hamburger Start-up Ferdinand & David entworfen haben.

Die neue Uhr von Air Hamburg, die sie in Kooperation mit dem Hamburger Start-up Ferdinand & David entworfen haben.

Foto: Sabine Buettner

Privatjet-Airline kooperiert dabei mit Winterhuder Start-up – hinter dem steckt eine bekannte Hamburger Familie. Die Hintergründe.

Hamburg.  Während viele Fluglinien mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen haben, läuft es bei Air Hamburg rund. Die Privatjet-Airline mit Sitz in Bahrenfeld konnte im Corona-Jahr den Umsatz bei rund 183 Millionen Euro stabil halten und peilt für dieses Jahr wieder ein deutliches Wachstum an. Nun tummelt sich die Charterfluggesellschaft für Reiche und Stars noch in einem neuen Marktsegment. Sie verkauft ihre eigene Uhr.

Dabei ging Air Hamburg eine Kooperation mit Ferdinand & David ein. Julius Möhrle – Enkel von Peter Möhrle, dem langjährigen Inhaber der 2014 insolvent gegangenen Baumarktkette Max Bahr – und Lennart Schulz gründeten das Winterhuder Start-up im Jahr 2017 und benannten es nach ihren Zweitnamen. Wie bei ihrer Travelmaster-Serie wurde ein zusätzlicher roter Zeiger integriert, mit dem eine zweite Zeitzone angezeigt werden kann.

Neue Uhr mit Logo der Air Hamburg im Ziffernblatt

Weil das Design ohnehin von Instrumenten aus alten Flugzeugen in­spiriert sei, habe man von Anfang an einen Bezug zur Fliegerei gehabt, sagen Möhrle und Schulz: „Wir haben das Logo der Air Hamburg im Zifferblatt platziert und gemeinsam ein neues Armband entwickelt, welches heute bei uns das meistverkaufte Armband ist.“

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Gefertigt werden die Uhren von einem Fachbetrieb in Deutschland. Die Uhr hält einem Wasserdruck von zehn Bar stand, es gibt eine Garantie von fünf Jahren. Im Onlineshop von Air Hamburg ist die Uhr für 285 Euro zu kaufen.

( woh )

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