Börse

Bijou Brigitte verliert Umsatz – Aktienkurs fällt

Insgesamt 900 Geschäfte betreibt Bijou Brigitte im In- und Ausland.

Insgesamt 900 Geschäfte betreibt Bijou Brigitte im In- und Ausland.

Foto: Rick Huisinga / Husinga/Bijou Brigitte

Die Geschäfte des Hamburger Modeschmuckanbieters werden weiterhin massiv von der Corona-Pandemie beeinträchtigt.

Hamburg.  Die Geschäfte des Hamburger Modeschmuckanbieters Bijou Brigitte werden weiterhin massiv von der Corona-Pandemie beeinträchtigt. So sackte der Umsatz des Unternehmens im ersten Halbjahr gegenüber den ersten sechs Monaten 2020 nach vorläufigen Zahlen um 23,4 Prozent auf 63,4 Millionen Euro.

Der Verlust konnte im gleichen Zeitraum von 30,3 Millionen auf 27,2 Millionen Euro reduziert werden. Als Grund nannte Bijou Brigitte „massive Einsparungen“. Das vorläufige Konzernergebnis nach Steuern betrug minus 20,7 Millionen Euro (Vorjahr: minus 25,1 Millionen Euro). Der Modeschmuckhändler straffte in der Pandemie sein Filialnetz. Zum 30. Juni gab es 954 Standorte. Am Ende des vergangenen Jahres waren es noch 990 gewesen.

Nach Bekanntgabe der Zahlen fiel der Aktienkurs des Unternehmens am Dienstagmittag um mehr als vier Prozent auf 23,70 Euro. Vor Beginn der Pandemie im Februar 2020 war die Aktie noch gut 50 Euro wert gewesen. Doch die verschiedenen Lockdowns im Einzelhandel setzten dem Geschäft der Hamburger massiv zu.

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Zwar ist Bijou Brigitte auch im Onlineverkauf aktiv, allerdings bietet dieser Bereich keine Kompensation für den Verlust im stationären Geschäft. „Unsere Produkte wollen die Kundinnen in den Händen halten und schauen, ob sie zu ihrem Outfit passen“, hatte Bijou-Brigitte-Chef Roland Werner Anfang Juni im Abendblatt-Interview gesagt.

( ode )

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