Einzelhandel

Budni testet das Einscannen und Zahlen von Waren per App

Budni testet den neuen Service Scan&Go in der Filiale in der Gertigstraße.

Budni testet den neuen Service Scan&Go in der Filiale in der Gertigstraße.

Foto: Budnikowsky

Kunden sollen mehr mit dem Handy kassieren und Zeit sparen – wie es funktioniert. Auch Edeka Nord will das Angebot ausweiten.

Hamburg. Die Hamburger Drogeriekette Budnikowsky lässt die Kunden künftig selbst kassieren. Das Unternehmen führt den kontaktlosen Einkauf mit Scan&Go ein. Der neue Service ist über die Budni-App nutzbar. Als erster Testmarkt startet die Filiale in der Gertigstraße.

So funktioniert es: Der Scanner in der App wird auf den Barcode des gewünschten Artikels gehalten und dieser so zum mobilen Warenkorb auf dem Handy hinzugefügt. Wenn der Einkauf abgeschlossen ist, wird in der App ein QR-Code erstellt. Damit gehen die Kunden direkt an eine Selbstbedienungskasse, um den Einkauf zu bezahlen.

Budni rechnet mit kürzeren Wartezeiten beim Kassieren

Budni erwartet, dass sich mit dem neuen Angebot die Wartezeiten deutlich verkürzen. Die Scan&Go-Funktion wurde gemeinsam von der Budni Handels- und Servicegesellschaft (BHSG), an der Edeka 75 Prozent hält, und von der Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG entwickelt, die von der Inhaberfamilie Wöhlke geführt wird.

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Zur weiteren Einführung des Konzepts auf das gesamte Filialnetz mit mehr als 180 Märkten wurden keine Angaben gemacht.

Händler weiten Selbstzahler-Prinzip in Corona-Krise aus

Auch andere Einzelhändler wie Edeka, Rewe und Penny bauten das Selbstzahler-Prinzip im Zuge der Corona-Pandemie aus. Edeka war in der Pilotphase in der Region Nord mit einer Marktanzahl im zweistelligen Bereich gestartet. Nach sehr guten Erfahrungen weite man das Angebot nun stetig aus, hieß es. Rund zehn Prozent der Märkte bieten Kunden den Service an. Bei insgesamt 670 Standorten in der Region können etwa 70 Edeka-Standorte den Kunden die neue Einkaufsmethode anbieten.

( mik )

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