Mönckebergstraße

C&A an der Mö: Der Zeitplan für Abriss und Neubau

Hanna-Lotte Mikuteit
So soll der Neubau an der Mönckebergstraße 9 aussehen, der das bestehende C&A-Gebäude ersetzt.

So soll der Neubau an der Mönckebergstraße 9 aussehen, der das bestehende C&A-Gebäude ersetzt.

Foto: Sergison Bates Architects

Hamburger müssen sich auf die nächste Großbaustelle an der Einkaufsmeile einstellen. Die Dauer – und wohin C&A ziehen könnte.

Hamburg.  Nachdem vor einigen Tagen bekannt geworden war, dass das C&A-Gebäude an der Hamburger Mönckebergstraße abgerissen wird und dort ein spektakulärer Neubau entstehen soll, steht jetzt fest, dass der Modehändler bereits im Frühjahr 2022 auszieht. Das erklärte eine Sprecherin auf Anfrage des Abendblatt.

C&A: Drei Jahre Großbaustelle nach Abriss

Der Abriss der Immobilie an Hamburgs wichtigster Einkaufsstraße soll demnach Mitte nächsten Jahres beginnen. An der Adresse Mönckebergstraße 9 entsteht ein neues, zehnstöckiges Gebäude im Stil der alten Hamburger Kontorhäuser.

Etwa drei Jahre wird auf dem Areal eine Großbaustelle sein. Die Fertigstellung des Komplexes ist für Mitte 2025 geplant, sagte eine Sprecherin der Immobiliengesellschaft Redevco Services Deutschland dem Abendblatt.

Neubau mit Hotels und Gastrokonzept

In dem neuen Backsteinbau mit einer Nutzfläche von 15.000 Quadratmetern sollen im Untergeschoss, im Erdgeschoss und in der ersten Etage wieder Einzelhändler einziehen. Zudem ist ein neues Gastrokonzept mit einer Außenfläche an der Ecke zur Bugenhagenstraße vorgesehen.

Von der zweiten Etage an sind die Flächen für zwei Hotels reserviert. Das oberste Stockwerk mit Dachterrasse soll künftig Restaurants beherbergen.

Der Entwurf stammt vom Londoner Architektenbüro Sergison Bates Architects, das sich in einem internationalen Wettbewerb auch gegen Hamburger Büros durchgesetzt hatte.

Zieht C&A ins Karstadt-Sports-Gebäude?

Noch offen ist, ob C&A nach der Fertigstellung in den Neubau wieder an den Standort ziehen wird. „Wir prüfen diverse Möglichkeiten, in der Hamburger Innenstadt auch in Zukunft vertreten sein zu können“, hieß es aus der Unternehmenszentrale in Düsseldorf.

Immer wieder gibt es Spekulationen, dass der Textilfilialist zumindest für die Bauzeit in das seit Oktober leerstehende Karstadt-Sports-Gebäude ziehen könnte. Auch dazu hieß es: „Wir prüfen diverse Möglichkeiten.“

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