Hamburg nicht betroffen

Deshalb könnte Unilever Stellen bei Tochtermarke streichen

Unilever will das Geschäft der Tochtermarke mehr auf die Zukunft ausrichten. Hamburg sei nicht betroffen (Symbolbild).

Unilever will das Geschäft der Tochtermarke mehr auf die Zukunft ausrichten. Hamburg sei nicht betroffen (Symbolbild).

Foto: Tim Ireland / picture alliance / empics

Mehr als 100 Jobs in Europa wären durch den Abbau betroffen. Grund für die Maßnahme seien Umstrukturierungen mit Blick auf die Zukunft.

Hamburg. Unilever nimmt das Geschäft einer Tochtermarke für Haarpflege unter die Lupe und schließt dabei einen Jobabbau nicht aus. Die Pläne des Konsumgüterkonzerns betreffen das Haarpflege-Salongeschäft TIGI Haircare. „Das globale Geschäft von TIGI wird einer strategischen Überprüfung unterzogen“, sagte ein Sprecher von Unilever auf Abendblatt-Anfrage. Zuvor hatte die "Lebensmittelzeitung" berichtet und aus einem internen Schreiben zitiert, wonach mehr als 100 Jobs in Europa bedroht seien.

TIGI soll laut Unilever für die Zukunft ausgerichtet werden. Man wolle den Vertrieb umstrukturieren und verstärkt auf digitale Kanäle und lokale Distributionspartner setzen. Die Veränderungen führen auch zu einem Abbau von Stellen. „In Märkten, in denen Personalanpassungen geplant sind, werden diese gemäß der Unilever-Standards sozialverträglich vollzogen“, sagte der Sprecher.

Keine Stellen in Hamburg betroffen

Auch das Geschäft von TIGI in Deutschland solle trotz zuletzt guter Wachstumszahlen neu ausgerichtet werden. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Stuttgart. In Hamburg seien daher direkt keine Stellen betroffen. „Allerdings kann ich nicht ausschließen, dass einzelne Außendienstlerinnen, die für den Norden Deutschlands tätig sind, in Hamburg sitzen“, ergänzte der Sprecher. Derzeit würden Gespräche mit Arbeitnehmervertretern stattfinden. Eine finale Entscheidung sei noch nicht getroffen.

( mw )

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