Fusion

Bankenverbände im Norden schließen sich zusammen

Marcus Vitt, Chef des Bankhauses Donner & Reuschel

Marcus Vitt, Chef des Bankhauses Donner & Reuschel

Foto: Marcelo Hernandez

Der Norddeutsche Bankenverband vertritt die Interessen von 59 privaten Banken, die 23.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Hamburg.  Die Bankenverbände Hamburg, Niedersachsen und Bremen gehen künftig gemeinsame Wege. Die Mitgliederversammlungen haben sich einstimmig für eine Fusion ausgesprochen. Dabei wurden der niedersächsische und Bremer Verband auf den Hamburger Verein zum Norddeutschen Bankenverband verschmolzen. Dieser vertritt nun die Interessen von 59 privaten Banken, die 23.000 Mitarbeiter beschäftigen.

„Damit bündeln wir unsere Kräfte im Norden und stärken die Interessen unserer Mitglieder“, so Marcus Vitt, Vorsitzender des Bankenverbandes Hamburg und Chef des Bankhauses Donner & Reuschel. Vitt wird den fusionierten Verband künftig mit Ina Bandemer führen, die Sprecherin der Geschäftsleitung der Deutschen Bank in Hannover ist.

Verband bleibt Mitglied im Bundesverband deutscher Banken

Die Geschäftsstelle des Norddeutschen Bankenverbandes wird in Hamburg sein und hauptamtlich vom bisherigen gemeinsamen Geschäftsführer der drei Vorgängerverbände, Heiko Braband, geleitet. Der Verband bleibt zudem Mitglied im Bundesverband deutscher Banken.

Die Mitgliederversammlungen zur Fusion fanden wegen der Kontaktbeschränkungen im kleinen Kreis der Vorsitzenden und als virtuelle Versammlungen unter notarieller Aufsicht statt. Sofern die Pandemie dies zulässt, soll am 14. Juni in Hamburg der erste Norddeutsche Bankentag mit Gästen aus Politik und Wirtschaft stattfinden.

( ode )

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