Ranking

Start-ups: Hamburg erstmals unter Europas Top-Standorten

Wirtschaftssenator Michael Westhagemann hat allen Grund zur Freude Foto: Roland Magunia/Funke Foto Services

Wirtschaftssenator Michael Westhagemann hat allen Grund zur Freude Foto: Roland Magunia/Funke Foto Services

Foto: Roland Magunia / Roland Magunia/Funke Foto Services

Platz 15 Ranking – nicht weit hinter Kopenhagen und Helsinki. Aber Berlin und München noch weit weg.

Hamburg. Zwar ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Doch auf die Liste der bedeutendsten Start-up-Standorte Europas schaffte es die Hansestadt bisher nicht. In diesem Jahr hat es geklappt: Hamburg taucht in dem vom Onlinemagazin „EU-Startups“ herausgegebenen Ranking auf Platz 15 von 30 Städten auf.

Damit liegt Hamburg nicht weit hinter nordeuropäischen Hauptstädten wie Kopenhagen (Rang elf) und Helsinki (14). Die Spitzenplätze nehmen London, Berlin und Paris ein. München konnte sich weiter auf Platz sechs vorschieben, nachdem die Bayern im Jahr 2016 noch auf Rang zwölf standen.

Der Wirtschaftssenator fühlt sich bestätigt

Hamburgs Auftauchen auf der Liste sei eine der Überraschungen des diesjährigen Rankings, heißt es vom EU-Startups-Team. Die Einstufung basiert auf der Zahl der am jeweiligen Standort regis­trierten Neugründungen, den dort in den zurückliegenden zwölf Monaten bekannt gewordenen Finanzierungen sowie auf einer Auswertung der Suchanfragen auf EU-Startups.com. Das Magazin merkt in diesem Zusammenhang an, dass Hamburg auch der Veranstaltungsort des jährlichen Branchentreffens Online Marketing Rockstars (OMR) mit zuletzt mehr als 50.000 Besuchern ist.

„Das Ranking zeigt, dass wir in Hamburg auf einem sehr guten Weg sind“, sagt Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos). „Wir haben mutige junge Gründer am Standort, die wir mit Förderung und Beratung unterstützen“, so der Senator. Denn Innovationen seien der Schlüssel einer zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik: „Wenn es uns gelingt, Kreativität, den Austausch von Wirtschaft und Wissenschaft in Hamburg zu konzentrieren und weiter zu entwickeln, wird der Standort zukunftsfähig bleiben.“