Hamburg

Beiersdorf baut Technologie-Zentrum in Eimsbüttel

Der Vorstandsvorsitzende Stefan De Loecker auf der Hauptversammlung der Beiersdorf AG.

Der Vorstandsvorsitzende Stefan De Loecker auf der Hauptversammlung der Beiersdorf AG.

Foto: Roland Magunia

Nivea-Hersteller lässt Mitarbeiter selbst experimentieren, ausprobieren und Kosmetik-Neuheiten in kleinen Mengen produzieren.

Hamburg. Die Beiersdorf AG investiert mehr als 60 Millionen Euro in ein neues Technologiezentrum am Standort Hamburg. Mit dem Zentrum soll eine Verbindung zwischen Forschung, Entwicklung und Produktion geschaffen werden, teilte der Nivea-Hersteller am Donnerstag mit. Mitarbeiter sollen dort selbst experimentieren, ausprobieren und Kosmetik-Neuheiten in kleinen Mengen produzieren können. „Damit stärken wir unsere Innovationskultur und bauen unsere Position als weltweit führender Experte in der Hautpflege deutlich aus“, sagte Vorstandschef Stefan De Loecker.

Das Unternehmen will die Investition als klares Bekenntnis zu Hamburg verstanden wissen. Genau dies lobte Bürgermeister Peter Tschentscher in einer ersten Reaktion: „Hamburg ist ein zukunftsweisender Technologiestandort in Europa. Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sind eng vernetzt und ent­wickeln gemeinsam neue Produkte. Für die Innovationslandschaft unserer Stadt ist das künftige Technology Center der Beiersdorf AG ein großer Gewinn.“

Beiersdorf: Technologiezentrum in Eimsbüttel

Mit dem Technologiezentrum erhöht Beiersdorf nochmals die Investitionssumme in seine ohnehin umfangreichen Neubau- und Erweiterungsprojekte in Deutschland. So gibt der börsennotierte Konzern mehr als eine halbe Milliarde Euro für den Beiersdorf Campus in Hamburg sowie ein neues Werk in Leipzig-Seehausen aus. Das Technologiezentrum soll in direkter Nachbarschaft zur neuen Konzernzentrale an der Ecke Wiesingerweg/Troplowitzstraße entstehen. Als Termin für die Fertigstellung des Zentrums gibt Beiersdorf das Jahr 2024 an.