Coiffeure

Hamburger Top-Friseure finden nach Schließung eine Lösung

Die Friseurmeister Dirk Brinkmann (l.) und Lars Nicolaisen legen ihre Salons zusammen. Erste Kundin bei Nicolaisen & Brinkmann an der Tesdorpfstraße ist Visagistin Alicja Lisiak.

Die Friseurmeister Dirk Brinkmann (l.) und Lars Nicolaisen legen ihre Salons zusammen. Erste Kundin bei Nicolaisen & Brinkmann an der Tesdorpfstraße ist Visagistin Alicja Lisiak.

Foto: (c) Petersen Relations

Friseurmeister Nicolaisen und Brinkmann fusionieren. Warum die Vorbereitungen dafür schon zu Jahresbeginn aufgenommen wurden.

Hamburg. Zwei bekannte Hamburger Friseurmeister machen gemeinsame Sache: Lars Nicolaisen und Dirk Brinkmann legen ihre Salons zusammen und firmieren unter dem Namen Nicolaisen & Brinkmann an der Tesdorpfstraße im Stadtteil Rotherbaum. Die Vorbereitungen für die Fusion laufen bereits seit Anfang des Jahres.

Damals hatte Dirk Brinkmann erfahren, dass das Gebäude an der Rothenbaumchaussee, in dem der 52-Jährige seit 2005 sein Geschäft betreibt, verkauft und in Luxus-Eigentumswohnungen umgewandelt werden soll. Der Verlust der Geschäftsräume drohte. Die beiden Unternehmer, die sich seit vielen Jahren kennen, beschlossen eine Partnerschaft.

Familienunternehmen Nicolaisen war 1933 gegründet worden

Nach einigen Verzögerungen im Zuge der Corona-Pandemie hat Brinkmann seinen Salon inzwischen geschlossen. Von diesen Dienstag an frisiert er mit seinem vierköpfigen Team unter dem gemeinsamen Dach mit Nicolaisen Hamburger Köpfe. „Für mich ist es wie ein Nach-Hause-Kommen“, erklärt Dirk Brinkmann.

Er hatte in den 90er-Jahren in dem ehemaligen Salon von Star-Coiffeurin Marlis Möller seine Karriere begonnen. Auch künftig sollen die Kunden von bisherigen Teams betreut werden. Weitere Informationen über die Partnerschaft wurden nicht bekannt.

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Das Familienunternehmen Nicolaisen war 1933 gegründet worden. Lars Nicolaisen führt die Geschäfte in dritter Generation mit drei Standorten am Ballindamm, im Einkaufszentrum Hamburger Meile und an der Tesdorpfstraße. „Ich habe erfahren, wie gewinnbringend es sein kann, wenn man in schweren Zeiten nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeitet“, sagte der 53-Jährige, der im Stadtpalais derzeit sechs Mitarbeiter beschäftigt.