Handel

Decathlon schließt bundesweit fünf Filialen

In Hamburg ist der Sporthändler Decathlon auch in Wandsbek vetreten. Für die Filiale im Harburg ist nun jedoch Schluss (Archivbild).

In Hamburg ist der Sporthändler Decathlon auch in Wandsbek vetreten. Für die Filiale im Harburg ist nun jedoch Schluss (Archivbild).

Foto: Klaus Bodig

Betroffen ist auch das Geschäft im Harburg Carrée. Eigentlich erwartet Decathlon ein Umsatzplus. So geht es für die Mitarbeiter weiter.

Hamburg. Der französische Sportartikelhersteller und -händler Decathlon reduziert die Zahl der Filialen in Hamburg. Ende des Jahres soll Decathlon in Harburg geschlossen werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Insgesamt trennt sich das Unternehmen von fünf Läden.

„Die Schließungen sind Folge der Anpassung des Ladennetzes“, sagte Expansionsleiter Nord, Rafael Burckhardt, dem Abendblatt. Die Filiale in Harburg war 2018 eröffnet worden und gehört mit einer Fläche von 1900 Quadratmetern zu den kleineren Standorten. Offenbar hatte das Geschäft im Untergeschoss des Harburg Carrée nicht genügend Kunden angezogen.

Decathlon seit Mai auch in Langenhorn

Den 17 Mitarbeitern sollen Jobangebote in anderen Häusern gemacht werden. In Hamburg ist der Sporthändler in Wandsbek und seit Mai auch in Langenhorn vertreten.

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Decathlon setzt in Deutschland stark auf Expansion. Das Geschäftsjahr 2020 wird den Angaben zufolge mit einem Umsatzplus, sieben Neueröffnungen und zwei Erweiterungen abschließen. Außerdem baut der Händler sein Online-Geschäft weiter aus. Im nächsten Jahr soll ein neues Logistikzentrum in Berlin eröffnet werden. Das Filialnetz soll um ein knappes Dutzend auf 140 Standorte wachsen.