Corona-Krise

Aida verschiebt erneut den Beginn der Kreuzfahrtsaison

Die "Aidaperla" im Hamburger Hafen.

Die "Aidaperla" im Hamburger Hafen.

Foto: Klaus Bodig / HA

Reederei aus Rostock plant erste Kreuzfahrt mit der „Aidamar“ rund um die Kanarischen Inseln. Auch Termin für Mittelmeerfahrten steht.

Rostock.  Die Kreuzfahrtreederei Ai­da Cruises hat den Beginn der Saison 2020/2021 wegen der Corona-Pandemie erneut verschoben. Wie das Unternehmen mitteilte, soll das Programm statt Ende September nun am 1. November mit einer siebentägigen Reise der „Aidamar“ rund um die Kanarischen Inseln aufgenommen werden.

Sechs Tage später folge die „Aidaperla“ ebenfalls auf den Kanaren. Für Mitte Dezember sei dann der Neustart im westlichen Mittelmeer mit der „Aidastella“ geplant. Gleichzeitig solle die „Aidaprima“ ihre Reise in den Vereinigten Arabischen Emiraten starten.

Kreuzfahrten ohne Landgang konnten nicht organisiert werden

Aida-Cruises-Präsident Felix Eichhorn zeigte sich zuversichtlich, ab Anfang 2021 wieder erste Reisen nach Nordeuropa anbieten zu können. Derzeit seien solche Reisen insbesondere zu Ländern Nordeuropas wie Norwegen, Dänemark oder dem Baltikum nicht möglich.

Aida Cruises hatte Mitte März wegen der Ausbreitung der Corona-Pandemie die Reisesaison unterbrochen. Angedachte Alternativen wie Kurzreisen ohne Landgang in der Ostsee konnten nicht wie geplant organisiert werden. Die gesamte Kreuzfahrtbranche befindet sich derzeit in einer Warteposition.

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14 Aida-Schiffe liegen derzeit in den Häfen

Die Aida-Reisen werden den Angaben zufolge entsprechend dem Hygienekonzept des Unternehmens stattfinden. Welche konkreten Anforderungen im November an das Unternehmen beispielsweise wegen der zugelassenen Zahl der Passagiere gestellt werden, könne aber noch nicht gesagt werden. Dies hänge von den Regelungen ab, die die spanischen und deutschen Behörden treffen werden.

„Wir befinden uns bei der Vorbereitung unseres Neustarts in engster Abstimmung mit den Behörden“, sagte eine Sprecherin. Mitte Mai war wegen des coronabedingten Stillstands Kurzarbeit für die rund 800 Mitarbeiter in der Rostocker Zentrale angemeldet worden. Sie gilt bis Ende 2020. Die für die Sicherheit und Wartung der Schiffe notwendigen Crewmitglieder befänden sich an Bord. Die insgesamt 14 Schiffe liegen an verschiedenen Standorten.

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