Luftfahrt

Lufthansa einigt sich mit Piloten auf Sparpaket

Die Lufthansa und ihre Piloten haben eine Einigung erzielt (Symbol).

Die Lufthansa und ihre Piloten haben eine Einigung erzielt (Symbol).

Foto: dpa

Ab September werden die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und die Arbeitgeberbeiträge zur Dotierung der Altersvorsorge reduziert.

Hamburg.  Die Lufthansa hat sich mit einer zweiten Berufsgruppe auf ein Krisenpaket verständigt. Mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit sei eine Kurzfristvereinbarung erzielt worden, teilte Europas größte Fluglinie mit. Dabei geht es um Kostensenkungen, die bis Ende des Jahres gelten. Alle entscheidenden Gremien hätten dem Maßnahmenpaket bereits zugestimmt.

So werden ab September die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und die Arbeitgeberbeiträge zur Dotierung der Altersvorsorge reduziert. Bisher stockte Lufthansa das Kurzarbeitergeld von bis zu 67 auf 90 Prozent auf. Für 2020 vereinbarte Tariferhöhungen werden auf Januar 2021 verschoben.

Im Gegenzug schließt das Unternehmen betriebsbedingte Kündigungen bis Ende März 2021 für die Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Aviation Training sowie einem Teil der Germanwings-Flugzeugführer aus.

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Das Problem der Überkapazität bei Piloten bleibe aber deutlich länger bestehen, so die Lufthansa. Deshalb müsse ein langfristiges Krisenpaket her, um die Zahl der betriebsbedingten Kündigungen klein zu halten. Zuvor hatte sich der Konzern mit den Flugbegleitern auf ein Sparpaket geeinigt.