US-Unternehmen

Apple schreibt mit neuen Börsenwerten Wall-Street-Geschichte

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Trotz der Corona-Krise ist der Wert von Apple auf über zwei Billionen Dollar gestiegen. Das ist das Ergebnis einer enormen Kursrally.

New York.  Apples Börsenwerte sind zum ersten Mal über zwei Billionen Dollar gestiegen. Damit schreibt das Unternehmen Wall-Street-Geschichte, denn so hoch wurde noch nie ein US-Unternehmen gehandelt. Ein etwas mehr als einprozentiges Kursplus auf mehr als 467 Dollar reichte aus, damit die Marktkapitalisierung des kalifornischen Tech-Konzerns am Mittwoch den neuen Meilenstein markierte.

Das Erreichen dieser historischen Marke ist das Ergebnis einer enormen Kursrally - zu Jahresbeginn hatte die Aktie noch knapp 300 Dollar gekostet. Dabei war Apple erst im August 2018 als erster US-Konzern in die Finanzgeschichte eingegangen, der eine dreizehnstellige Bewertung an der Börse schaffte.

Apple: Die zweite Billion in zwei Jahren

Hatte das Unternehmen für die erste Billion noch über 42 Jahre benötigt, so kam die zweite in kaum mehr als zwei Jahren hinzu. Dieses Kunststück lässt sich als Beleg für den anhaltend großen Erfolg interpretieren, den Apple trotz einer Weltwirtschaftskrise aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin mit seinen Produkten wie dem iPhone hat.

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Es ist allerdings auch ein Indikator für die extrem hohen Bewertungen von Tech-Unternehmen im Allgemeinen und den Anlagedruck an den von billigem Notenbankgeld gefluteten Finanzmärkten.

Auch Apples US-Rivalen Microsoft und Amazon steuern beim Börsenwert auf die zwei mit den zwölf Nullen zu, auch wenn am Mittwoch mit 1,6 Billionen beim Windows-Riesen beziehungsweise 1,65 Billionen Dollar beim weltgrößten Online-Händler noch ein gutes Stück fehlte. (dpa/msb)