Berlin. Die Vorfreude auf Pfingsten ist bei den Kirchen gedämpft. Denn Steuer- und Spendeneinnahmen drohen wegen der Corona-Krise wegzubrechen.

Das Pfingstfest steht bevor, und im Gegensatz zu Ostern können Gläubige in den Kirchen wieder zusammenkommen. Und doch ist in diesem Jahr alles anders. In den Kirchen muss Abstand gehalten werden, gemeinsames Singen ist untersagt. Die Vorfreude auf den Feiertag ist gedämpft. Zumal sich die Corona-Krise auch auf die Kassen der Diözesen und Landeskirchen auswirkt. Mit dem allgemeinen Steueraufkommen wird auch die Kirchensteuer, die zuletzt bei rund zwölf Milliarden Euro lag, zurückgehen. Bundesweit könnte den Kirchen ein Milliardenbetrag fehlen.