Beiersdorf-Tochter

Tesa investiert 55 Millionen Euro in neues Werk

Mit Klebebändern wurde Tesa zur Weltmarke.

Mit Klebebändern wurde Tesa zur Weltmarke.

Foto: picture alliance

Auf einer 70.000 Quadratmeter großen Fläche in der vietnamesischen Hafenstadt Haiphong sollen ab 2023 Klebebänder produziert werden.

Hamburg.  Asien ist der stärkste Wachstumsmarkt für Tesa – nun will die Beiersdorf-Tochter ihre Präsenz auf dem Kontinent ausbauen. Für 55 Millionen Euro soll ein neues Werk in Vietnam gebaut werden, teilte Tesa mit. Auf einer 70.000 Quadratmeter großen Fläche in der Hafenstadt Haiphong sollen ab 2023 Klebebänder produziert werden. In der ersten Phase sollen rund 140 Mitarbeiter in dem Werk beschäftigt sein.

„Der asiatische Klebebandmarkt verzeichnet eine sehr dynamische Entwicklung, die wir nutzen wollen“, sagte Tesa-Chef Norman Goldberg. In Vietnam siedelten sich immer häufiger wichtige Kunden aus der Elektronik- und Automobilindustrie an. Das Werk im chinesischen Suzhou stoße trotz eines aktuellen Erweiterungsplans 2025 an seine Grenzen. Derzeit unterhält das in Norderstedt sitzende Unternehmen weltweit 14 Produktionsstätten, darunter die beiden deutschen Standorte in Hamburg und Offenburg.

( woh )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Wirtschaft