Reisen

Bahn bietet Corona-Entschädigung für Bahncard-Kunden

| Lesedauer: 2 Minuten
Corona-Krise: ruhige Ostern auf Straßen und Schienen

Corona-Krise- ruhige Ostern auf Straßen und Schienen

Die Corona-Krise sorgt für ruhige Ostern auf Straßen und Schienen: Die Deutsche Bahn hat laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" für die Ostertage nur knapp 300.000 Buchungen im Fernverkehr registriert.

Beschreibung anzeigen

Bahncard-Inhaber können sich einen Reisegutschein ausstellen lassen. Wie funktioniert das? Und wie viel ist dieser wert?

Berlin. Zuhause bleiben – das ist in der Coronavirus-Krise das Gebot der Stunde. Das macht sich auch bei der Deutschen Bahn bemerkbar. Sie hält die Mobilität Deutschlands zwar aufrecht, doch das Fahrgastaufkommen ist deutlich gesunken. Das Unternehmen erweitert daher seine Kulanzregeln. Man sei sich bewusst, dass Reisen für viele aktuell gar nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, heißt es in einem Schreiben.

Für Inhaber einer Bahncard 25 oder 50, die diese aktuell nicht nutzen können, bietet die Bahn einen finanziellen Ausgleich in Form eines Reisegutscheins an. Das gilt nur für Kunden, die die Bahncard bis einschließlich 13. März 2020 gekauft haben.

Wie die Bahn mitteilt, orientiert sich der Gutscheinwert an der Art der Bahncard und kann zwischen zehn und 50 Euro liegen. Kunden mit einer Bahncard 100 sollen sich an den BahnComfort-Service wenden.

Lesen Sie auch: Diese Abos werden in der Corona-Krise besonders oft gekündigt

Was muss ich tun, um den Gutschein zu erhalten? Bahncard-Besitzer müssen dafür online ein Formular ausfüllen. Nach Prüfung der Daten sollen sie den Reisegutschein an die im Bahncard-Vertrag hinterlegte E-Mail-Adresse geschickt bekommen. Aufgrund der vielen Anfragen ist laut Bahn mit einer Bearbeitungsdauer von drei bis vier Wochen zu rechnen.

Die Deutsche Bahn lässt aktuell weiterhin rund 75 Prozent aller Fernzüge und zwei Drittel aller Nahverkehrszüge durchs Land fahren lassen – trotz gesunkenem Fahrgastaufkommen. (jb)

Coronavirus – mehr zum Thema:

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Wirtschaft