Jobs

Arbeitslosigkeit in Hamburg geht leicht zurück

Ein Mann geht an einem Schild der Bundesagentur für Arbeit vorbei (Symbolbild).

Ein Mann geht an einem Schild der Bundesagentur für Arbeit vorbei (Symbolbild).

Foto: dpa

Eine Zunahme der Beschäftigung gab es unter anderem im Bereich „Information und Kommunikation“ und im Gesundheitswesen.

Hamburg.  Der Hamburger Arbeitsmarkt hat sich nach einem Rückschlag zum Jahresauftakt im Februar nur leicht erholt. Auch die Zahl der Beschäftigten stagniert. Wie die Agentur für Arbeit mitteilte, ist die Arbeitslosigkeit in Hamburg im abgelaufenen Monat kaum gesunken. Demnach waren zum Ende des Monats 67.710 Personen arbeitslos gemeldet. Das waren nur 451 oder 0,7 Prozent weniger als im Januar.

Im Vergleich zum Vorjahr sei dagegen ein deutlicher Anstieg um 2786 Personen oder 4,3 Prozent zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote blieb mit 6,4 Prozent unverändert gegenüber dem Vormonat, stieg aber zum Februar 2019 um 0,2 Prozentpunkte.

Ausnahmen bei den Ausländern

Die Zahl der Beschäftigten hielt sich über der Millionenmarke, die im vorigen Jahr erstmals überschritten wurde. Im Dezember 2019 waren 1,02 Millionen Männer und Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 2,7 Prozent mehr als zu Beginn des vergangenen Jahres. Doch auch hier ist der Anstieg zum Stillstand gekommen; von November auf Dezember hat sich die Zahl der Beschäftigten kaum verändert. „Die schwache Konjunktur hinterlässt immer deutlichere Spuren auf dem Arbeitsmarkt“, erklärten die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie. Gleichwohl suchten viele Unternehmen weiterhin händeringend Fachkräfte.

Die Arbeitslosigkeit ging im Februar für fast alle Gruppen leicht zurück. Ausnahmen waren Ausländer, bei denen die Arbeitslosigkeit um 0,6 Prozent zulegte, und vor allem die jüngeren Arbeitnehmer bis 25 Jahre. In ihrer Gruppe erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 7,0 Prozent, weil etliche von ihnen nach dem Ausbildungsende keine Anschlussbeschäftigung in ihrem Unternehmen gefunden haben.

Eine Zunahme der Beschäftigung gab es unter anderem im Bereich „Information und Kommunikation“ (plus 3300 auf 66.100 Personen) und im Gesundheitswesen (plus 2700 auf 69.200), während die Zeitarbeitsbranche ein Minus von 1800 Beschäftigten meldete.