Getränke aus Hamburg

Udo Lindenberg bringt Panik Cola auf den Markt

Udo Lindenberg bei einem Auftritt in Berlin. Mit der Silhouette des Sängers soll es bald eine Cola geben.

Udo Lindenberg bei einem Auftritt in Berlin. Mit der Silhouette des Sängers soll es bald eine Cola geben.

Foto: FABRIZIO BENSCH / dpa

Hamburger Firma will im Frühjahr zwei Varianten des Getränks herausbringen, mit einem ganz speziellem Wirkstoff – passend zum Sänger

Hamburg.  Fritz-Kola, Lemonaid und Viva con Agua – in Hamburg wurden einige Getränkemarken entwickelt, die es zu Kultstatus brachten. Ein neues Label steht nun in den Startlöchern: Panik Cola. „Der Launch des Produktes ist für das Frühjahr 2020 geplant“, teilte die hinter dem Getränk stehende Firma Panik Drinks aus Winterhude auf Anfrage mit. Die Panik-Getränke sollen bundesweit erhältlich sein. Das Logo zeigt einen mit ausgebreiteten Armen tanzenden Mann mit Hut – Udo Lindenberg.

„Panik Drinks inspiriert von Udo Lindenberg. Für alle die ihr Ding machen“, steht auf der Firmenhomepage. Im März habe das Projekt mit der Entwicklung einer Rezeptur begonnen. Ein Bestandteil soll – passend zum ersten Teil des Sängernachnamens – Lindenblütenextrakt sein. Diesem wird eine beruhigende und bei Husten reizlindernde Wirkung zugeschrieben.

Panik Cola hat mehr Koffein und weniger Zucker als Coca-Cola

Die Zutaten seien vegan, glutenfrei, „zu einem großen Teil“ aus biologischen Anbau und würden „schonend mittels Vakuum-Rotationsverdampfer“ gewonnen. Konservierungsstoffe und synthetische Aromen würden nicht eingesetzt. Lindenberg habe an der Blindverkostung teilgenommen und den Auftrag zur Produktentwicklung erteilt, heißt es.

Die Panik Cola gibt es in zwei Variationen. Die Variante Classic weist bei 15 Milligramm Koffein pro 100 Milliliter einen Nährwert von 35 Kilokalorien auf – und ist damit koffeinhaltiger und kalorienärmer als das Produkt des Marktführers. Bei Coca-Cola sind im Schnitt zehn Milligramm Koffein in 100 Milliliter enthalten, Nährwert: 42 Kilokalorien an.

Unverbindliche Preisempfehlung soll bei 1,29 Euro liegen

Die Zero-Variante kommt bei gleichem Koffeingehalt ohne Zucker aus und setzt als Süßungsmittel auf Erythrit. Laut Internetlexikon Wikipedia kommt der Zuckeraustauschstoff zum Beispiel in Obst und Käse vor, enthält kaum Kalorien und gilt als nicht kariesfördernd. Der Nährwert der Zero-Variante liegt bei 0,2 Kilokalorien pro 100 Milliliter.

Erhältlich soll die Panik Cola in Flaschen und Dosen mit 250 Milliliter Inhalt sein. Laut „Lebensmittelzeitung“ liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 1,29 Euro. Bei Panik Drinks ist die Parfümeurin und Getränkeentwicklerin Kim Beate Weisswange Geschäftsführerin. Gesellschafter sollen dem Bericht zufolge auch zwei frühere Fußballfunktionäre sein: Dietmar Beiersdorfer (HSV) und Martin Kind (Hannover 96).