City Süd

Olympus feiert Richtfest für neue Europazentrale

So soll der „Olympus Campus“ an der Wendenstraße nach der Fertigstellung im kommenden Jahr aussehen.

So soll der „Olympus Campus“ an der Wendenstraße nach der Fertigstellung im kommenden Jahr aussehen.

Foto: Olympus

Gebäude für 1400 Beschäftigte gibt nach den Worten von Bürgermeister Tschentscher „neue Impulse für den Stadtteil Hammerbrook“.

Hamburg.  Es soll eines der größten und modernsten Bürogebäude Hamburgs werden: Bis zu elf Geschosse hoch, 50.000 Quadratmeter Mietflächen, 50 der 515 Tiefgaragenstellplätze sind für Elektroautos vorgesehen. Jetzt wurde im Beisein von Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) das Richtfest für den „Olympus Campus“ in der City Süd gefeiert. Der Bau gebe „neue Impulse für den Stadtteil Hammerbrook“, sagte Tschentscher. Nach derzeitiger Planung soll der Bürokomplex bis Ende 2020 fertiggestellt werden. Hauptmieter ist der japanische Optik- und Medizintechnikkonzern Olympus, dessen Europazentrale ihren Sitz in Hamburg hat.. „Mit dem Richtfest haben wir einen weiteren Meilenstein erreicht und kommen unserem Ziel einen Schritt näher, mit dem Neubau eine inspirierende, moderne und zukunftsorientierte Arbeitsumgebung für unsere 1400 Mitarbeiter am Standort zu schaffen“, sagte Frank Drewalowski, Geschäftsführer von Olympus Europa.

Bauherr ist eine Projektgesellschaft, deren Anteilseigner Olympus und die Zech Group sind. Entworfen wurde das Gebäude an der Wendenstraße vom Hamburger Architektenbüro Gerkan, Marg und Partner (gmp). Eigentümer des Objekts ist die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe. Eine Investitionssumme für das neue Gebäude nennt Olympus nicht. Sie dürfte angesichts der Größenordnung des Bauwerks um die 100 Millionen Euro betragen.