Hamburg. Die Restrukturierung der Kammer wird nicht mehr vollzogen. Sorge der Plenumsmitglieder vor weiterer Spaltung.

Die Handelskammer Hamburg wird nicht weiter restrukturiert. In einer Marathonsitzung folgte das Plenum am Donnerstag dem Antrag mehrerer Plenumsmitglieder und kippte den Reorganisationsprozess, auf den man sich noch im Mai 2018 verständigt hatte. Für eine Reorganisation des Hauptamtes, die die Gesamtinteressensvertretung als zentrale Aufgabe in den Mittelpunkt stellt, sei „ein breiter Konsens aller Beteiligten In Haupt- und Ehrenamt notwendig. Diesen gibt es nicht“, hieß es in dem Antrag. Notwendige Stellenbesetzungen seien durchzuführen. Mit der inhaltlichen Ausrichtung der Kammer müsse sich nach den Kammerwahlen 2020 das neue Plenum befassen.