Luftfahrt

Ver.di nimmt Gesprächsangebot des Flughafens an

Im Februar hatte ein Warnstreik der Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste den Flughafen Hamburg für einen Tag weitgehend lahmgelegt

Im Februar hatte ein Warnstreik der Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste den Flughafen Hamburg für einen Tag weitgehend lahmgelegt

Foto: Roland Magunia/Hamburger Abendblatt

Die Gewerkschaft will am Dienstag noch einmal mit der Geschäftsführung von Hamburg Airport über die Löhne für die Bodenverkehrsdienste verhandeln

Hamburg.  Es hätte die Entscheidung für einen neuen Warnstreik der Bodenverkehrsdienste am Hamburger Flughafen sein können. Doch am Montagnachmittag entschied die dafür zuständige Tarifkommission der Gewerkschaft Ver.di, das Gesprächsangebot der Flughafen–Geschäftsführung vom vergangenen Freitag anzunehmen – „trotz einer gewissen Skepsis“, wie es in der Mitteilung von Ver.di heißt. Das neue Tarifgespräch werde an diesem Dienstag stattfinden.

In der Tarifrunde werden die Gehälter von fast 1000 Beschäftigten in der Gepäckabfertigung, der Flugzeugreinigung und im Bustransfer auf dem Flughafen neu ausgehandelt. Die Arbeitnehmervertreter fordern eine Tariferhöhung von acht bis zwölf Prozent, bei einer Laufzeit von 20 Monaten, sowie höhere Zeit- und Schichtzuschläge. Die Arbeitgeberseite hat nach eigenen Angaben derzeit eine Lohnerhöhung von 7,0 Prozent angeboten, bei 24 Monaten Laufzeit.

Die nächste reguläre Verhandlungsrunde für die Bodenverkehrsdienste war für den 20. März geplant. Anfang Februar war der Flughafen durch einen 24-stündigen Warnstreik des Bodenpersonals weitgehend lahmgelegt wurden.