Immobilien

Büromieten steigen in Hamburg um bis zu sechs Prozent

Die Mieter von Büroflächen müssen sich auf steigende Kosten einstellen (Symbolbild).

Die Mieter von Büroflächen müssen sich auf steigende Kosten einstellen (Symbolbild).

Foto: Imago/blickwinkel

Experten erwarten, dass in der Hansestadt bei der Spitzenmiete die 30 Euro je Quadratmeter überschritten werden.

Hamburg.  Hamburgs Gewerbemakler konnten 2018 bei der Vermietung von Büroflächen nicht an das Rekordjahr 2017 anknüpfen. Im vergangenen Jahr wurden in Hamburg 8,6 Prozent weniger Büroflächen an Firmen vermietet als 2017. Das geht aus einer Marktbilanz von Engel & Völkers Commercial hervor. „Dennoch war es ein sehr ordentliches Jahr“, sagt Oliver Horstmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Engel & Völkers Commercial. Insgesamt wurden 2018 in Hamburg 585.000 Quadratmeter Bürofläche neu vermietet. 2017 waren es 640.000 Quadratmeter gewesen.

Neue Büromieter müssen sich auf steigende Kosten einstellen. Die Durchschnittsmiete stieg 2018 um 3,3 Prozent auf 15,70 Euro je Quadratmeter. Mit einem Plus von 5,8 Prozent auf 27,50 Euro stieg die Spitzenmiete für exklusive Büros jedoch noch stärker.

Neue Beiersdorf-Firmenzentrale

Vor dem Hintergrund der geringen Leerstandsrate dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis in der Hansestadt bei der Spitzenmiete die 30 Euro je Quadratmeter überschritten werden, erwartet der Makler BNP Paribas Real Estate.

Zu den größten Neuvermietungen im vergangenen Jahr zählen 45.000 Quadratmeter für Beiersdorf. Es handelt sich um eine neue Firmenzentrale, die bis 2021 fertiggestellt wird. Die Postbank mietete knapp 14.000 Quadratmeter in der City Nord und der IT-Dienstleister Akquinet 12.000 Quadratmeter in Bramfeld.