Hamburg

Nur in einer Stadt werden noch höhere Nebenkosten kassiert

Wohnen der Zukunft auf zwölf Quadratmetern

WLAN, ein eigenes Spa, ein Fitnessraum: In einem Londoner Neubau wohnen mehr als 500 zumeist junge Menschen zusammen. Die Zimmer haben je zwölf Quadratmeter und kosten ab 950 Euro warm im Monat.

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Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Nebenkostenabrechnung oft viel zu hoch sind – besonders in Großstädten.

Berlin.  Vermieter in Deutschland kassieren möglicherweise zu hohe Nebenkosten – und zwar bis zu fünf Millionen Euro im Jahr. Das zeigt eine Analyse Tausender Abrechnungen aus fünf deutschen Großstädten des Berliner Start-Ups Mineko, über die die „Frankfurter Allgemeine Zeítung“ (FAZ) (Bezahlinhalt) berichtet.

Das Unternehmen habe mehr als 10.000 Abrechnungen geprüft. In 73 Prozent aller Fälle hätten Fehler nachgewiesen werden können. Im Schnitt seien die Abrechnungen um 248 Euro zu hoch.

München mit den höchsten Fehlbeträgen

Regional gebe es Unterschiede: So sei der Fehlbetrag mit 253 Euro in München am höchsten, gefolgt von Hamburg mit 217 Euro, Köln mit 212 Euro und Berlin mit 185 Euro. In Leipzig komme es nur zu einem durchschnittlichen Fehlbetrag von 105 Euro. Die Fehlerquote sei mit 79 Prozent in Köln am höchsten. In Leipzig betrage sie nur 54 Prozent.

Wie kommt es zu solchen Fehlbeträgen? In der Analyse heißt es, dass Vermieter am häufigsten einen falschen Verteilerschlüssel anwenden würden. Das sei in zwei Dritteln der untersuchten Abrechnungen der Fall gewesen. Zudem würden Vermieter Kosten umlegen, die nicht umlagefähig seien. Das treffe besonders auf Hausverwaltungen zu. (jb)