Autobauer

Volkswagen und Ford prüfen künftige Zusammenarbeit

Der Braunschweiger Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe sagte am Donnerstag, man sehe die Volkswagen AG insgesamt in der Pflicht.

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Bei ihren Nutzfahrzeugen könnten Volkswagen und Ford in Zukunft zusammenarbeiten. Die Autobauer wollen so wettbewerbsfähig bleiben.

Berlin.  Die beiden Autobauer Volkswagen und Ford prüfen eine Zusammenarbeit. Die Unternehmen untersuchen mehrere Gemeinschaftsprojekte, darunter die gemeinsame Entwicklung von Nutzfahrzeugmodellen, wie VW und Ford am Dienstagabend mitteilten.

Sie hätten dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen zu stärken. Bei der möglichen Zusammenarbeit seien keine Anteilsbeteiligungen und insbesondere keine Überkreuzbeteiligung geplant. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits zuvor unter Berufung auf Insider gemeldet, VW und Ford loteten eine Allianz bei Transportern aus.

„Ford ist bestrebt, seine unternehmerische Fitness zu verbessern und flexible Geschäftsmodelle zu seinem Vorteil zu nutzen. Das beinhaltet auch die Zusammenarbeit mit Partnern, um unsere Effektivität und Effizienz zu verbessern“, sagte Jim Farley, Präsident „Global Markets“ von Ford. Thomas Sedran, Leiter Volkswagen Konzernstrategie, sagte: „Die geplante strategische Zusammenarbeit mit Ford ist eine Chance, um die Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen weltweit zu verbessern.“

Über Fortschritte und Einzelheiten zur geplanten Zusammenarbeit wollen sich beide Unternehmen im Zuge des Fortschritts der Gespräche äußern. (rtr)