Flughafen

Computerproblem am Flughafen Frankfurt – 71 Flüge fallen aus

Verspätungs-Ranking: Das sind die drei schlimmsten Airlines

Verspätete Airlines: Ja, auch Air Berlin ist natürlich dabei. Und Platz drei ist ziemlich überraschend. Mehr dazu im Video.
Fr, 28.07.2017, 16.31 Uhr

Verspätungs-Ranking: Das sind die drei schlimmsten Airlines

Beschreibung anzeigen

Am Frankfurter Flughafen sind am Mittwoch 71 Flüge ausgefallen. Allein bei der Lufthansa waren 2600 Kunden von dem Problemen betroffen.

Frankfurt/Main.  Ein Computerausfall am Frankfurter Flughafen hat am Mittwoch zu mehreren Ausfällen bei der Lufthansa geführt. Eine wichtige Datenbank zur Steuerung der Flugzeugabfertigung war ausgefallen. Mitarbeiter des Flughafens und der Airlines mussten deshalb ihre Arbeiten per Funk und Telefon absprechen.

Von drei Uhr nachts bis circa 13.30 Uhr sei ein Datenbanksystem ausgefallen. Fluggastbrücken, Gästebetreuer oder Gepäckabfertiger wurden so an ihre Bestimmungsorte gelenkt. Bei der Lufthansa fielen aufgrund des Computerproblems 23 Flüge aus – 2600 Fluggäste seien von den Ausfällen betroffen gewesen.

Insgesamt 71 Flüge am Frankfurter Flughafen ausgefallen

Einem Fraport-Sprecher zufolge waren jedoch auch andere Fluglinien betroffen. Insgesamt wurden 71 von 1560 geplanten Flügen gestrichen.

In Schweden können Gäste in einem Tower wohnen

An Schwedens Flughafen Arlanda wurde ein Tower zu einer Ferienwohnung umgebaut. Gäste übernachten nun mit direktem Blick auf Start- und Landebahn.
In Schweden können Gäste in einem Tower wohnen

Laut Lufthansa stand das System mehr als acht Stunden nicht zur Verfügung und der Flugbetrieb musste eingeschränkt werden. Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister erklärte: "Ich erwarte, dass das Fraport-Management die offensichtlich vorhandenen Infrastrukturprobleme schnell in den Griff bekommt."

Für Fluggäste, die ab Frankfurt reisen, sind dies nicht die ersten Turbulenzen. Am Montag waren an Deutschlands größten Flughafen bis zum Abend 94 Flüge gestrichen worden. Grund dafür waren Unwetter in mehreren Teilen Deutschlands. (dpa/rtr/ac)

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.