Test-Serie

Kümmel ist sofort präsent, Fenchel braucht ein wenig

Produkt: Die Wurstsorten der Familie Quast gibt es zum einen als Thekenware. Sie werden also im Fleischerfachgeschäft oder im Supermarkt vom Personal aufgeschnitten. Auch im Abendblatt-Test wurde solche Ware verköstigt. Zudem sind die Sorten bei ausgewählten Händlern und im Onlineshop unter www.wurstladen.de erhältlich. Die grobe Mettwurst mit grünem Pfeffer gibt es als 500-Gramm-Stück für 9,99 Euro. Die Fenchel- und Kümmelsalami kosten als 450-Gramm-Exemplar 9,99 Euro. Die Olivenmettwurst mit einem Gewicht von 420 Gramm schlägt mit 8,99 Euro zu Buche.


Geschmack: Die Tester waren sich weitgehend einig. "Die Grundwurst finde ich klasse", sagte einer. Die Wurst mache qualitativ einen guten Eindruck, es handele sich um eine handfeste Mettwurst mit einem guten Rauchgeschmack, lauteten andere Einschätzungen. Die Konsistenz wurde gelobt. Gut geeignet sei sie für eine "richtige Stulle beim Wandern". Allerdings kamen nicht alle Sorten gleich gut an. Das meiste Lob kassierte die Kümmelsalami – und das überraschenderweise von Personen, die nicht besonders gern Kümmel essen. Aber die Rezeptur sei sehr ausgewogen, perfekt gemischt und der Kümmel sofort präsent. Ebenfalls sehr gute Noten erhielt die Mettwurst mit grünem Pfeffer. Leichte Abstriche gab es bei den mediterranen Varianten. Der Fenchel brauche ein wenig, bis sich das Aroma entfalte, überzeugt dann aber doch noch. Eine italienische Fenchelsalami schmecke im Vergleich dazu wesentlich zarter. Der Geschmack der schwarzen Olive werde hingegen von Rauch überdeckt – Olive und Rauch harmoniere nicht besonders gut, lautete ein Urteil.


Preis-Leistungs-Verhältnis: Umgerechnet auf 100 Gramm kostet die Wurst zwischen knapp zwei und 2,22 Euro. Dies wurde als fair empfunden.


Fazit:
Die Wurst schmeckt gut – das ist dem Abendblatt vier Sterne wert.

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