Inflation

Aldi und Lidl Gewinner im britischen Weihnachtsgeschäft

Mit einem großen Umsatzplus haben die Discounter Aldi und Lidl das Geschäftsjahr in Großbritannien beendet.

Mit einem großen Umsatzplus haben die Discounter Aldi und Lidl das Geschäftsjahr in Großbritannien beendet.

Foto: Suzanne Plunkett / REUTERS

Im britischen Weihnachtsgeschäft haben die Discounter Aldi und Lidl gepunktet. Außer für Lebensmittel gaben die Briten kaum Geld aus.

London.  Die deutschen Discounter Aldi und Lidl haben in Großbritannien die höchsten Zuwächse im hart umkämpften Weihnachtsgeschäft eingeheimst. Beide Billigketten erzielten in den zwölf Wochen vor dem Jahreswechsel ein Umsatzplus von 16,8 Prozent, wie der Marktforscher Kantar Worldpanel mitteilte.

Inflation sorgt für starken Umsatzrückgang

Bei den vier großen britischen Supermarktketten schlug sich den Daten zufolge Marktführer Tesco am besten. Die von Inflation geplagten Konsumenten auf der Insel schraubten Branchenangaben zufolge im Schlussquartal fast alle Ausgaben außer für Essen zurück.

Dies führte zum größten Umsatzrückgang außerhalb des Lebensmittelhandels seit 2009, wie der britische Einzelhandelsverband BRC mitteilte.

Kunden kaufen bei günstigen Discountern ein

Aldi und Lidl setzen den etablierten britischen Supermarktketten seit Jahren mit einem Preiskampf zu und nehmen ihnen immer mehr Marktanteile ab. Den deutschen Konkurrenten spielt auch die Inflation in die Hände, die an der Kaufkraft der Briten nagt und immer mehr Konsumenten zu Discountern treibt.

Die Teuerungsrate bei Lebensmitteln lag den Marktforschern zufolge in dem Zeitraum bei 3,7 Prozent. (rtr)