Wirtschaft

Analysten setzen auf Aurubis

Wenn die Börsenweisheit stimmt, dass die Tendenz der ersten Handels­woche die Richtung für das Gesamtjahr vorgibt, dann dürfen sich die Anleger auf das Jahr 2018 freuen. Der Deutsche Aktienindex (DAX) setzte mit einem Wochenplus von rund 2,5 Prozent ein erstes Ausrufezeichen.

Auch die Aktien Hamburger Unternehmen stellten sich in der ersten Handelswoche bei Anlegern als äußerst beliebt heraus. Kein Wert machte reale Verluste. Im Gegenteil: Bijou Brigitte, Hapag-Lloyd, Drägerwerk, Jungheinrich und Tom Tailor – dies sind alles klangvolle Unternehmensnamen, deren Aktien in der abgelaufenen Woche drei bis vier Prozent gewinnen konnten. Da gehörte das Wertpapier vom Kosmetikkonzern Beiersdorf mit einem Plus von 0,45 Prozent auf Wochensicht schon eher zu den Verlierern.

Am besten schnitt die Aktie von Eurokai mit einem Wochenplus von 7,8 Prozent ab, einem kaum zu erklärenden Gewinn. „Uns ist nichts von großen Aktienkäufen bekannt“, räumte selbst eine Eurogate-Sprecherin am Freitag ein. Das deutliche Plus hätte sogar noch viel höher ausfallen können, wäre der Kurs am Freitag nicht um mehr als acht Prozent gegenüber dem Vortag eingebrochen.

Nicht bei den Handelszahlen, aber in den Analysehäusern dürfte Hamburgs Kupferhütte Aurubis der Wochengewinner sein: Mit Warburg, Hauck & Aufhäuser sowie Kepler Cheuvreux haben gleich drei namhafte Börsenspezialisten in dieser Woche die Aktie des Kupferherstellers von der Peute auf „Kaufen“ gesetzt. Sie alle sehen ein Kursziel zwischen 88 und 90 Euro. Die Aurubis-Aktie wurde am Freitag zu einem Preis von 80,50 Euro gehandelt.