Forschung

Wiesenhof-Mutter investiert in Fleisch aus der Petrischale

Geflügelfleisch in einer Produktionshalle des Geflügelproduzenten Wiesenhof.

Geflügelfleisch in einer Produktionshalle des Geflügelproduzenten Wiesenhof.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Fleisch aus dem Labor statt vom Hühnerhof: So stellt sich Wiesenhof womöglich die Zukunft vor. Und investiert kräftig in die Forschung.

Visbek.  Das unter dem Namen Wiesenhof bekannte deutsche Geflügelfleischunternehmen PHW steigt in die Entwicklung von künstlich hergestelltem Fleisch ein. An dem israelischen Start-up Supermeat habe die Firma eine Minderheitsbeteiligung erworben, sagte PHW-Vorstandsvorsitzender Peter Wesjohann der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sehen unsere Beteiligung als strategische Partnerschaft“, erklärte er.

Er gehe davon aus, dass es in einigen Jahren eine Nachfrage nach künstlich erzeugtem Fleisch geben werde, ähnlich wie nach vegetarischen Fleischersatzprodukten. Wie hoch die PHW-Beteiligung an dem israelischen Unternehmen ist, sagte er nicht. Weitere Investoren kommen unter anderem aus den USA.

Das künstliche Fleisch wird erzeugt, indem tierische Muskelzellen im Labor wachsen. Derzeit wird vor allem in den USA und den Niederlanden an der Technik geforscht. (dpa)

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