Kopenhagen

Reederei Maersk verdient weniger als von Analysten erwartet

Kopenhagen.  Der weltgrößten Reederei A.P. Moeller-Maersk machen weiter Überkapazitäten und die Folgen der Cyber-Attacke Ende Juni zu schaffen. Mit 978 Millionen Dollar verfehlte der operative Gewinn (Ebitda) im dritten Quartal die Prognosen der Analysten, die 1,2 Milliarden Dollar erwarteten. Zum einen kam der Cyber-Angriff mit 250 bis 300 Millionen Dollar dem Hapag-Lloyd-Konkurrenten teurer zu stehen als kalkuliert. Zum anderen entwickelten sich die Frachtpreise schwächer als vorhergesagt – auch wenn der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 7,1 Milliarden auf 8 Milliarden Dollar stieg. Von der Lebensmittelkette Dansk Supermarked trennte sich der Konzern. Salling Companies übernahm die restlichen 19 Prozent der Anteile für knapp 750 Millionen Euro.