Sorte "Mediterran"

Aldi-Rückruf wegen Salmonellen in Salami ausgeweitet

Diese Lebensmittel werden am häufigsten zurückgerufen
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Betroffen ist Aldi Nord, darunter Filialen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Berlin.  Wegen eines Salmonellen-Fundes ist die ausschließlich bei Aldi Nord verkaufte Salami Piccolini zurückgerufen worden. Vom Verzehr der Salami werde dringend abgeraten, teilte der Hersteller – die Hans Kupfer & Sohn GmbH & Co. KG (Heilsbronn/Bayern) am Montag mit. Die Salmonellen seien in einer der 100-Gramm-Packungen der Sorte „Mediterran“ mit der Chargennummer HKS170671 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09.11.2017 gefunden worden.

In Abstimmung mit den Behörden hat das Unternehmen bereits veranlasst, dass die betroffene Ware aus dem Handel zurückgeholt wird. Bereits Ende September hatte der Hersteller Ware zurückgerufen, die mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.10.2017 ausgeliefert worden war. Es gebe „keinerlei Anhaltspunkte, dass noch weitere Chargen oder Produkte betroffen sind“, hieß es.

Durchfall und Erbrechen drohen

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen sowie gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Für kranke und alte Menschen kann eine Infektion kritisch sein.

Die Salami wurde bei Aldi in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen verkauft.

Salami wurde aus Handel entfernt

Wie die Salmonellen in die Wurst gelangten, sei noch unklar. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Eintragsquelle entlang der Liefer- und Produktionskette zu identifizieren“, teilte die Sprecherin mit.

In Abstimmung mit den Behörden wurde die betroffene Ware aus dem Handel entfernt. Verbraucher können die gekaufte Salami zurückbringen und bekommen den Preis erstattet. (dpa/law)