New York

Samsung testete Akkus für Note 7 im eigenen Labor

New York.  Samsung hat die feuergefährlichen Akkus seines Pannen-Smartphones Galaxy Note 7 für den Einsatz im US-Markt von einem Labor aus dem eigenen Konzern testen lassen. Der südkoreanische Smartphone-Marktführer sei der einzige Anbieter, der dafür nicht auf externe Einrichtungen zurückgreife, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag unter Berufung auf die Industriegruppe CTIA. Sie zertifiziert die Labore für die Tests, die für den Einsatz von Batterien in den USA verpflichtend sind.

Insgesamt gebe es 28 von der CTIA dafür zugelassene Labore. Auch Nokia und der inzwischen zu Lenovo gehörende Handy-Pionier Motorola hätten von der CTIA zertifizierte Einrichtungen gehabt, seien aber dabei, sie zu schließen. Ein Samsung-Sprecher sagte, bei den Tests der Batterien seien keine Probleme aufgetreten. Der Konzern hatte das Smartphone Anfang vergangener Woche wegen Feuergefahr endgültig vom Markt genommen und nach dem Debakel auch Änderungen an der Qualitäts­sicherung angekündigt.