Bremen

Beluga-Prozess: Gericht sieht keinen Tatbestand für Betrug

Bremen.  Im Wirtschaftsstrafprozess um den Niedergang der einstigen Bremer Vorzeigereederei Beluga hat das Gericht in einer vorläufigen Bewertung die Anklage in wichtigen Punkten entkräftet. Aus derzeitiger Sicht der Kammer geht es nicht mehr um Betrug. Allerdings stehen die Vorwürfe Kreditbetrug und Untreue gegen Ex-Beluga-Chef Niels Stolberg und drei Mitangeklagte nach wie vor im Raum. Im Falle eines Schuldspruches wären auch dafür bis zu drei beziehungsweise fünf Jahre Haft möglich. Die Bremer Reederei war 2011 in Insolvenz gegangen.