Hamburg

Araber stimmen für Fusions-Verhandlungen mit Hapag-Lloyd

Hamburgs Traditionsreederei Hapag-Lloyd ist dem geplanten Zusammenschluss mit dem Konkurrenten United Arab Shipping Company (UASC) ein großes Stück näher gekommen. Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung haben die Anteilseigner der arabischen Reederei die Fusionsgespräche ihres Vorstands mit Hapag-Lloyd gebilligt und zugleich die rechtliche Grundlage für ein Zusammengehen geschaffen. Das erfuhr das Abendblatt aus Unternehmenskreisen. Die Aktionäre machten deutlich, dass es sich noch nicht um eine formale Abstimmung über eine Fusion mit Hapag-Lloyd handele. Die soll später erfolgen, wenn das Verhandlungsergebnis vorliegt.

Hapag-Lloyd verhandelt seit dem Frühjahr mit UASC über eine Zusammenlegung des Containerschifffahrtsgeschäfts. Nach vorläufiger Bewertung würden die Hamburger 72 Prozent der Anteile erhalten, 28 Prozent gingen an die Araber. In UASC haben mehrere arabische Emirate ihr Schifffahrtsgeschäft gebündelt.